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27. Juli 2011, 08:40 Uhr
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Erdrutsch in Südkorea fordert 13 Menschenleben

Nach heftigen Regenfällen sind in Südkorea 13 Menschen bei einem Erdrutsch ums Leben gekommen. Weitere 24 Menschen wurden verletzt, als die Erdmassen im Nordteil des Landes zwei Pensionen und ein Restaurant mit sich mitrissen.
Dies teilte ein Sprecher der staatlichen Notfallbehörde in Seoul mit. Vier der verwundeten Menschen seien schwer verletzt worden.

500 Rettungskräfte suchen in den Trümmern nach Leichen

Das Unglück ereignete sich in der Nähe eines Staudamms in der etwa 85 Kilometer östlich von Seoul gelegenen Stadt Chunchon. Zehn Studenten sollen sich nach Medienberichten unter den Toten befinden. 75 Menschen waren zum Zeitpunkt des Erdrutsches in den Unterkünften. Zu ersten Hilfsmaßnahmen wurden über 500 Rettungskräfte der Feuerwehr und Polizei an den Unglücksort geschickt - sie sollen unter den Erdmassen und Trümmern nach den Opfern suchen.

Der koreanische Wetterdienst gab an, dass seit Dienstag in Seoul und Umgebung viel Regen niedergegangen sei. Dadurch wurde an mehreren Orten Erdrutsche sowie Hochwasser und Überflutungen ausgelöst, mehrere Brücken wurden für den Verkehr gesperrt. (cib / dpa)
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