Das Bundesamt sah damit seine Schätzungen bestätigt. Im Januar hatte der Preisanstieg noch bei 0,8 und im Februar bei 0,6 Prozent gelegen. Schuld an der Erhöhung von 0,5 Prozent im Vergleich zum Vormonat sei nach Meinung des Bundesamts vor allem die höheren Energiepreise. Besonders leichtes Heizöl mit einer Zunahme von 32 Prozent auf Jahressicht sowie Kraftstoffe mit einem Plus von 19 Prozent seien von der Steigerung betroffen.
Gemüse und Speisefette besonders teuer
Die Preisentwicklung bei den Mineralölprodukten sei demnach für den Löwenanteil der Verteuerung bei den Verbraucherpreisen verantwortlich. Ohne ihre Berücksichtigung hätte die Inflationsrate im März wohl bei 0,3 Prozent gelegen. Erstmals seit März 2009 lagen auch die Nahrungsmittelpreise über denen des Vorjahres. Vor allem bei Gemüse und Speisefetten und -ölen würde sich dies bemerkbar machen.
(mea / dpa)

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