
US-Soldaten stehen vor der amerikanischen Nationalflagge (Archivfoto): Die USA beenden offiziell ihren Kampfeinsatz im Irak.
Quelle: dpa
Nach fast siebeneinhalb Jahren beenden die USA offiziell ihre Kampfmission im Irak. Es verbleiben ab dem morgigen Tag nur noch rund 50.000 US-Soldaten im Land, die hauptsächlich irakische Sicherheitskräft ausbilden und im Kampf gegen den Terror unterstützen sollen. Mit dem Abzug der Amerikaner beginnt das Land, auf eigenen Füssen zu stehen. Die irakische Regierung, die sich knapp sechs Monate nach der Wahl noch immer nicht gebildet hat, muss jetzt selbst grössere Verantwortung für die Sicherheit im Land übernehmen.
Fraglich bleibt, ob der Irak es schafft, sich wiederaufzubauen und aus dem Netzt aus Korruptionen zu entreissen. Ob die Iraker es schaffen, allein für Sicherheit zu sorgen und den Kampf gegen den Terror aufzunehmen. Erst in den vergangenen Tagen wurde der Irak wieder von einer massiven Terrorwelle erschüttert. Barack Obama jedenfalls sagte in einer Rundfunkansprache: "Der Krieg geht dem Ende zu". Er wird am heutigen Tag eine Rede an die Nation halten.
(kat / dpa)

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