Im Kunstpalast in Kiew fand die Ziehung der Gruppen statt. Der ehemalige Fußballprofi Marco van Basten aus den Niederlanden ist der Mann, der diese Mannschaften zufällig in eine Gruppe wählte. Deutschland trifft also auf drei starke Gegner. Weiter muss die Nationalsmannschaft alle drei Vorrundenspiele in der Ukraine absolvieren, gewohnt wird währenddessen im polnischen Danzig.
Löw sieht es gelassen
Die niederländische Mannschaft ist Vizeweltmeister und Christiano Ronaldo als Joker der portugisischen Mannschaft wird es den Deutschen ebenfalls nicht leicht machen. Vor der Losziehung gab sich Bundestrainer Joachim Löw aber noch sehr gelassen. Es sei ihm egal, mit welchen Gegnern Deutschland in eine Gruppe gelost werden würde. Bisher hatten die Deutschen aber auch immer Glück, wenn gelost wurde. Löw sagte nach der Ziehung. "Ich glaube, dass es die stärkste und interesanteste Gruppe ist", wie Welt Online am Samstag berichtet.
Portugal und die Niederlande sehen die Gefahr
Auch die anderen Mannschaften der Gruppe sind von der Ziehung stark betroffen. Der niederländische Trainer Ber von Marwjik beschrieb die Stimmung: "Ich habe die Trainer gesehen, keiner sah fröhlich aus. Alle sind sich einig, dass es die schwerste Gruppe ist. Aber das ist auch ein Vorteil. Meine Spieler und ich sind jetzt schon heiß auf das erste Spiel". Portugals Trainer blickt den Spielen ebenfalls ängstlich und zuversichtlich entgegen. "Schwerer hätte die Gruppe nicht kommen können, wir freuen uns aber auf Spiele gegen große Gegner und werden unsere Chance suchen", sagte Paulo Bento. Deutschland und Holland nannte er als die Favoriten der EM. Gastgeber Polen trifft auf Griechenland, Tschechien und Russland. Weiter wurden England, Schweden, die Ukraine und Frankreich in eine Gruppe gelost. EM-Meister Spanien muss sich gegen Irland, Italien und Kroatien behaupten.
(nas)

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