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11. April 2011, 09:20 Uhr
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Elterngeld: Schröder zieht Versprechungen zurück

Familienministerin Kristina Schröder hat Verbesserungspläne für das Elterngeld gestoppt. Damit werden die Ankündigungen im Koalitionsvertrag hinfällig.

Entgegen der Ankündigung im Koalitionsvertrag wird keine Verbesserung des Elterngeldes zu erwarten sein. Ein Ministeriumssprecher bestätigte, dass eine Weiterentwicklung des Elterngeldes aus finanziellen Gründen zurzeit nicht machbar sei.

Im Koalitionsvertrag für vier Vätermonate plädiert

Im Koalitionsvertrag hatte die Union noch dafür plädiert, das zusätziche Elterngeld des zweiten Elternteils von zwei auf vier Monate zu erhöhen. Der erste Elternteil kann grundsätzlich für zwölf Monate Elterngeld beantragen. Die sogenannten Vätermonate hättenm sich dadurch verlängert. Zurzeit gibt die Regierung rund vier Milliarden Euro jährlich für Elterngeld aus. Durch die zusätzlichen Monate wären diese Ausgaben weiter gestiegen, was den Haushalt finanziell zu schwer belastet hätte. Deshalb wurden die Pläne nun zunächst auf Eis gelegt. (mas)
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