Hamburg
Elbphilharmonie: Baukonzern droht mit Verzögerung
Die Bauarbeiten an der Hamburger Elbphilharmonie könnten nach Angaben des zuständigen Bauunternehmens möglicherweise länger dauern als geplant. Die Hamburger Kulturbehörde hält die Ankündigungen Berichten zufolge für den Versuch, im Streit um zusätzliche Kosten Druck auszuüben.
Elbphilharmonie: Baukonzern droht mit Verzögerung
Quelle: ddp / Philipp Guelland
Um etwa ein Jahr könnte sich die Eröffnung des Konzerthauses verzögern, heisst es in einem Schreiben der Baufirma Hochtief an die Hamburger Kulturbehörde. Dort zeigt man sich bislang allerdings gelassen. Man gehe davon aus, dass diese Schätzungen "nicht substantiell unterlegt" seien, teilte ein Sprecher mit. Die Eröffnung des Prestigebaus im Jahr 2012 sei vertraglich festgelegt.
Elbphilharmonie: Streit um Zusatzkosten
Medienberichte gehen davon aus, das die Drohung nur der Versuch des Bauunternehmens ist, im Streit um zusätzliche Kosten des Projektes den Druck auf die Stadt zu erhöhen. Rund 22 Millionen Euro hatte die Baufirma in den letzten Tagen zusätzlich zu den vereinbarten Kosten gefordert. Auch das beauftragte Architekturbüro verlangt 1,5 Millionen Euro mehr als vorgesehen. Bislang wurden von der Hamburger Bürgerschaft 323,5 Millionen Euro für die Elbphilharmonie bewilligt. Anfangs war man von Kosten in Höhe von rund 77 Millionen Euro ausgegangen.
(fgr / ddp)
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