Aus der Mitteilung der El Kaida zitierte das auf Terrorismus spezialisierte IntelCenter in Alexandria bei Washington, dass die terroristische Organisation mit dem Bombenanschlag auf "ungerechte amerikanische Aggression auf der arabischen Halbinsel" reagieren wollte. In der von IntelCenter übersetzten Botschaft heisst es weiter, dass das "amerikanische Volk" sich auf weitere Anschläge einstellen müsse.
Terroranschlag Detroit: El Kaida bekennen sich zum Attentat
Ein Foto des Detroit-Attentäters Umar Faruk Abdulmutallab war der Botschaft beigefügt, mit dem Hinweis, dass weitere Selbstmordattentäter bereit stünden. "Wir werden Euch mit Dingen treffen, von denen ihr nichts wisst, weil ihr tötet und deshalb getötet werdet. Unsere Rache ist nahe", lautet der Text weiter.
Der 23-jährige Detroit-Attentäter wurde nach Angaben in Jemen für die Selbstmordmission trainiert. Abdulmutallab wird voraussichtlich am 8. Januar vor Gericht gestellt. Er wollte am Weihnachtstag am Bord eines Airbus der US-Gesellschaft Delta mit fast 300 Menschen Sprengstoff zünden. Durch das Eingreifen von Passagieren, aber vor allem weil der Zünder versagte, wurde eine Katastrophe abgewendet.
Kampf gegen den Terror: Obama kündigt verschärftes Vorgehen an
US-Präsident Barack Obama kündigte unterdessen ein verschärftes Vorgehen gegen Terrorgruppen an und ordnete an die Handhabung von Listen mit verdächtigen Personen und Sicherheitsvorkehrungen im Luftverkehr grundlegend zu überprüfen.
Nach Berichten der "New York Times" gehen die USA seit längerem in Jemen gegen Terroristen vor. In einer verdeckten Operation seien schon vor etwa einem Jahr im Terrorkampf geschulte CIA-Agenten in dem arabischen Land im Anti-Terrorkampf tätig. Zudem hätten Spezialkommandos mit der Schulung jemenitischer Sicherheitskräfte begonnen. (bha / dpa)

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