Memmingen
Ekelfleisch: Beschuldigter bestreitet Vorwürfe
Bei dem Ekelfleisch-Prozess vor dem Landgericht Memmingen hat der Beschuldigte alle Vorwürfe von sich gewiesen. In dem Prozess geht es um mehr als 300 Tonnen verdorbenes oder nicht für den menschlichen Verzehr geeignetes Fleisch.
Ekelfleisch: Beschuldigter bestreitet Vorwürfe
Quelle: ddp / Timm Schamberger
Dem 45-jährigen Angeklagten wird von der Staatsanwaltschaft vorgeworfen, 2004 in mehr als 15 Betrugs-Fällen sogenanntes
Ekelfleisch in den Handel gebracht zu haben, das für den menschlichen Verzehr nicht oder nicht mehr geeignet war. Die Ware, die teilweise aus
Schlachtabfällen bestanden haben soll, soll der ehemalige Chef eines Kühlhaus-Unternehmens umdeklariert und unter anderem an Firmen im Ausland verkauft haben.
Dabei soll der Beschuldigte mehr als 300 Tonnen Abfälle, die zu Tierfutter hätten verarbeitet werden sollen, umverpackt und weiterverkauft haben, ohne die Käufer über die geringere Qualität der Waren zu informieren.
Ein weiterer Vorwurf richtet sich angeblich gegen den 45-Jährigen, bei dem es darum geht, dass der Mann beziehungsweise sein Unternehmen gar keine Zulassung für den Handel mit Schlachtabfällen gehabt haben soll.
(sdf / dpa)
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