Während es am Ende des ersten Quartals 2008 noch 82,1 Millionen Einwohner in Deutschland gegeben hatte, fiel die Zahl zu Jahresbeginn auf 82,0 Millionen und rutschte am 31. März 2009 weiter auf 81,9 Millionen. Mit 82,5 Millionen lag der höchste Bevölkerungsstand 2002. Dieses besonders hohe Ergebnis war unter anderem durch die Zuwanderung nach der Öffnung der osteuropäischen Länder und des Bürgerkrieges in Jugoslawien zu erklären.
Weitere Ursachen für den Rückgang der Bevölkerungszahl
Da es mehr Sterbefälle als Geburten in Deutschland gibt, ging danach die Bevölkerung kontinuierlich zurück. Auch die rückläufige Zuwanderung trägt ihren Teil zur demografischen Entwicklung in Deutschland bei. Vor allem in Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen und Sachsen sank die Bevölkerung im Vergleich zum ersten Quartal 2008 besonders stark, aber auch in westdeutschen Bundesländern, wo die Bevölkerung seit der Wiedervereinigung gewachsen war, waren von sinkenden Bevölkerungszahlen betroffen.
(sdf / ddp)

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