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9. Februar 2010, 09:36 Uhr
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Kölner Stadtarchiv

Einsturz durch Pfusch am U-Bahn-Bau?

Zum Einsturz des Kölner Stadtarchivs am 3. März 2009 soll es ein Geständnis geben. Ein Arbeiter von der angrenzden U-Bahn-Baustelle räumte ein, dass zu wenig Eisenbügel in eine Aussenwand eingeflochten wurden. Das eingesparte Eisen soll an einen Schrotthändler verkauft worden sein.
Einsturz durch Pfusch am U-Bahn-Bau?
Einsturz durch Pfusch am U-Bahn-Bau?
Quelle: ddp / Hans Blossey
Ob die zu wenig verwendeten Eisenbügel Grund für den Einsturz des Kölner Stadtarchivs waren, wird jedenfalls von der Staatsanwaltschaft als unwahrscheinlich gesehen. Laut des "Kölner Stadt-Anzeigers" mutmassen die Kölner Verkehrsbetriebe dagegen, dass durch die fehlenden Eisenbügel möglicherweise die Stabilität einer Stützwand nicht gegeben war. Der Grundwasserdruck war schliesslich zu hoch, als dass ihm die Wand genügend Widerstand leisten konnte.

Kölner Stadtarchiv: Einsturz durch geplante Nachlässigkeit?

Der Arbeiter, der weniger Eisenbügel als vorgesehen bei der Stabilisierung der Wand verwendete, sagte aus, dass er auf Anweisung seines Poliers, dem weisungsbefugten Leiter auf der Baustelle, gehandelt habe. Ein anderer Zeuge bestätigte die Aussage. Der Polier, dessen Wohnung und Arbeitsräume durchsucht wurden, soll die Beschuldigungen zurückgewiesen haben. (hkn / ddp)
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Zum Einsturz des Kölner Stadtarchivs am 3. März 2009 soll es ein Geständnis geben. Ein Arbeiter von der angrenzden U-Bahn-Baustelle räumte ein, dass zu wenig Eisenbügel in eine Aussenwand eingeflochten wurden. Das eingesparte Eisen soll an einen Schrotthändler verkauft worden sein.
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