
Echtzeit-Suche "Google-Instant": Geheimnis der Google-Logos gelüftet und Details zur Funktionsweise
Quelle: dapd/ Ronny Hartmann
Das graue, interaktive Google-Logo vom Mittwoch, in dem der Benutzer mit jedem eingegebenen Buchstaben auch einen weiteren Buchstaben der Überschrift bunt gefärbt hat, kündigte diese Neuerung bereits an.
Wie funktioniert die neue Suche?
Live werden dem Benutzer die Ergebnisse zu den wahrscheinlichsten, am häufigsten verwendeten Suchbegriffen, die mit den bereits eingetippten Buchstaben beginnen, angezeigt. Ohne Bedienen der Enter-Taste oder des Suche-Buttons passen sich die Ergebnisse beim Eingeben eines jeden weiteren Buchstaben umgehend an.
Dadurch spare der Benutzer zwei bis fünf Sekunden, sagt Google. So oft, wie Menschen heutzutage bei Google suchen, kommt für sie ein enormes Zeitersparnis zusammen: Zeit, die für die schönen Dinge des Lebens übrig bleibt.
Wo und wie ist die neue Suche verwendbar?
Wer sich im deutschen Google mit einem Google-Konto einloggt, beispielsweise über einen Zugang via Google-Mail, der kann die neue Bedienoberfläche „Google Instant" schon ausprobieren. In den nächsten Tagen wird die Funktion vollständig ausgereift sein und ganz zur Verfügung stehen.
Die neue Suche funktioniert in den Internet-Browsern Firefox, dem Internet-Explorer 8, Safari und Chrome und steht zur Verwendung frei für bei Google angemeldete Nutzer in Deutschland, Grossbritannien, Frankreich, Spanien und Italien. Die englische und russische Versionen kann bereits jeder benutzen (google.com, google.ru).
Aussichten
Bald soll die neue Google-Suche in Deutschland wie in den USA auch ohne Voranmeldung bei einem Google-Account verwendet werden können. Die Frage zum Wann beantwortet Google allerdings nicht. Nur, dass im Herbst die Funktion für Handys bereit gestellt wird, verraten sie schon.
Der neue Komfort, den die Suchmaschine bietet, wird dadurch in seiner Treffsicherheit erhöht, dass Google möglichst viele Informationen über den individuellen Nutzer sammelt, also etwa die Inhalte aus E-Mails bei Google-Mail automatisiert auswertet. Facebook bietet diese Funktion ebenso an, um bekannte Personen zu finden und gilt als strittige Methode (Stichwort Überwachung).
Bisher zeigten sich die User allerdings allesamt begeistert. Vorwiegend erhalte man positive Kritiken, so Google. (rig)

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