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10. Dezember 2011, 10:12 Uhr
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Drohende Unruhen im Kongo nach Präsidentenwahl - USA und EU rufen zu friedlichen Lösungsansätzen auf

Die Opposition erkennt den Sieger der Präsidentenwahl, Joseph Kabila, nicht an. Die Demonstrationen spitzen sich zu. Die EU und die USA rufen zu mehr Transparenz im Wahlvorgang und einen beginnenden Dialog zwischen Regierungspartei und Opposition auf. 

Am Freitag gab die Wahlbehörde bekannt, dass Kabila mehr Stimmen für sich beanspruchen konnte, doch gleichzeitig verkündete die Opposition Präsidentschaftsbewerber Etienne Tshisekedi zum Sieger der Wahl. In der Hauptstadt Kinshasa feierten demnach Anhänger beider Parteien. Es kam zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften, wie Spiegel Online am Samstag berichtet. 

Aufrufe zu friedlicher Konfliktlösung

Die Angst vor gewalttätigen Unruhen wächst in der Demokratischen Republik Kongo. Tshisekedi will die Wahl ebenfalls gewonnen haben. US-Außenamtssprecherin Victoria Nuland appellierte an einen friedlichen Dialog und sprach die Regierung an, die Sicherheit der Bevölkerung nicht zu gefährden. EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton forderte von Sicherheitskräften, Protestanten und Politikern Ruhe zu bewahren und alle Probleme auf legale Weise zu lösen. 

Wahlbeobachter verzeichneten Unstimmigkeiten 

Auch internationale Wahlbeobachter erkannten zahlreiche Abweichungen vom Protokoll während des Wahlvorgangs am 28. November. Bereits zu der Zeit kamen 18 Menschen bei Ausschreitungen ums Leben. Mehrere tausend Menschen sind bereits ins Nachbarland Kongo-Brazzaville geflohen. Bevor Kabila seine zweite Amtszeit antreten kann, muss das Oberste Gerichtshof des Landes das Ergebnis der Wahl bestätigen.  (nas)
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Die Opposition erkennt den Sieger der Präsidentenwahl, Joseph Kabila, nicht an. Die Demonstrationen spitzen sich zu. Die EU und die USA rufen zu mehr Transparenz im Wahlvorgang und einen beginnenden Dialog zwischen Regierungspartei und Opposition auf. 

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