Olympia
Doping: Ski-Langläuferin positiv auf EPO getestet
Wie die Polnische Presse-Agentur PAP meldete, fiel eine Dopingprobe der polnischen Ski-Langläuferin Kornelia Marek bei den diesjährigen Olympischen Winterspielen im kanadischen Vancouver positiv aus. Laut dem Polnischen Olympischen Komitee (PKOI) sei bei der Sportlerin das Blutdopingmittel EPO gefunden worden.
Quelle: ddp / David Hecker
Die
Ski-Langläuferin hatte am 25. Februar nach der 4x5-Kilometer-Staffel eine
Dopingprobe abgegeben, die laut PKOI-Generalsekretär Adam Krzesinski ein verbotenes EPO-Mittel aufwies. Sollte auch die für den 12. März vorgesehene Untersuchung der B-Probe das Ergebnis der A-Probe bestätigen, wäre dies der erste Doping-Fall der Olympischen Winterspiele 2010. Während die polnische Damen-Staffel bei
Olympia den sechsten Rang belegte, lief Marek im 30-Kilometer-Rennen auf den elften Platz.
Zwei minder schwere Doping-Vergehen wurden im Eishockey festgestellt
Allerdings hatte es während der Olympischen Winterspiele in Vancouver bereits zwei minder schwere Doping-Vergehen im Eishockey gegeben, die für die davon betroffenen Sportler seitens des IOC lediglich eine Ermahnung nach sich zogen. Während der Slowake Lubomir Visnovsky positiv auf das Stimulanzmittel Pseudoephedrin getestet worden war, hatte Swetlana Terentewa eine verbotene Substanz über ein Nasenspray zu sich genommen.
(sch / dpa)
Kommentar schreiben