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Domino’s liefert nun mit dem Roboter in Hamburg aus

Domino’s liefert nun mit dem Roboter in Hamburg aus

9. Juni 2017 • Deutschland, Stadtleben

Revolution auf dem Pizzamarkt: In Hamburg ist es seit Kurzem möglich, sich die Pizza in Hamburg per Roboter liefern zu lassen, sofern die Bestellung bei Domino’s gemacht wurde. Doch nicht nur bei Domino’s direkt kann bestellt werden: Der Pizzaspezialist arbeitet beispielsweise auch mit pizza.de zusammen, um eine schnelle und einfache Lieferung zu garantieren. Die aus den Vereinigten Staaten von Amerika stammende Schnellrestaurantkette, die mittlerweile aber auch weitflächig international tätig ist, hat im vergangenen Jahr zahlreiche Tests angestellt und ist nun zu dem Ergebnis gekommen, dass im norddeutschen Stadtstaat nichts mehr dagegen spricht, die kleinen kastenförmigen Roboterautos für den Pizzatransport einzusetzen.

Franchise-Nehmer als Vorreiter

Der weltweit führende Franchise-Nehmer des Pizzalieferanten, Domino’s Pizza Enterprises, ist seit jeher für sein Fortschrittsdenken, seinen Pioniergeist und seine Zukunftsausrichtung bekannt, weshalb es nicht verwunderlich erscheint, dass gerade bei diesem Franchise-Nehmer der Versuch mit dem Roboter unternommen wird. Neben Hamburg gehört auch die niederländische Hauptstadt Amsterdam zu den „Versuchskaninchen“, womit diese beiden Städte die einzigen in Europa sind.

Englische Technik

Verantwortlich für die Technologie ist in erster Linie das englische Unternehmen Starship Technologies, das seinen Sitz in London hat, aber europaweit operiert und agiert. Die ersten Auslieferungen auf Probe wurden schon im eigens dafür entwickelten Lieferroboter durchgeführt, der mit HighTech nur so ausstaffiert ist. Die eingebauten On-Board-Sensoren sorgen dafür, dass Hindernisse auf dem Wege hin zum Kunden erkannt, eingeschätzt und wenn nötig umfahren werden können. Damit sich das sechsrädrige Vehikel an den Verkehrsfluss anpassen kann, sind neun Kameras rundherum verbaut, die in Kombination mit diversen Ultraschallsensoren einen reibungslosen Wegverlauf garantieren. Die Strecke direkt vor die Haustür des Kunden ermittelt der Roboter via GPS, welches auch dafür genutzt wird, den Roboter im Fall eines Diebstahls oder Ähnlichem zu orten.

Warme Pizzen – auch für kleine Gruppen

Der Stauraum des kleinen Gefährts ist so konzipiert, dass bis zu fünf Pizzen transportiert und – was noch viel wichtiger ist – auch warmgehalten werden können. Für diese wichtige Eigenschaft sorgt in erster Linie die spezielle Tasche im Inneren, die auch von normalen Lieferungen bekannt sein dürfte und eine wärmeisolierende Funktion hat. Diese Funktion sorgt zusätzlich dafür, dass nicht nur die klassischen Pizzen warm bleiben, sondern auch kalte Getränke und sogar Eis transportiert werden kann – und das alles gleichzeitig. Damit der Roboter nicht schon während der Fahrt geöffnet und das leckere Transportgut entnommen werden kann, erhält der Kunde per SMS auf das private Handy einen Code, mit dem sich die Box öffnen lässt.


Img: Thinkstock, 478134647, iStock, aizram18

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