
Die Simpsons feiern ihren 20. Geburtstag
Quelle: ddp/Sebastian Willnow
Simpsons-Schöpfer Matt Groening erhielt Mitte der 80er Jahre den Auftrag einen Pausenfüller für eine etablierte TV-Show zu kreieren. Die frechen, gelben Figuren mit riesigen Glubschaugen und vier Fingern waren schnell so beliebt, dass der Fernsehsender Fox Network ein unabhängiges Format aus den Simpsons machte.
Bis zur Premiere von "Die Simpsons" am 17. Dezember 1989 war es sich kaum vor zustellen eine Zeichentrickserie für Erwachsenen zur besten Sendezeit laufen zu lassen. Inzwischen sind in den USA bis heute mehr als 450 Folgen gelaufen. Seit 1991 kann man Homer Simpson auch in Deutschland beim Bier trinken zusehen.
Die Simpsons feiern ihren 20. Geburtstag
Weltweit werden "Die Simpsons" in über 90 Ländern ausgestrahlt. Es gibt unzählige Fanclubs, ein eigenes Wissenslexikon im Internet namens "Simpsonspedia" und eine riesiges Angebot an allen erdenklichen Simpsons-Produkten, von Videospielen über Kaugummis bis zu Nudeln.
In den 20 Jahren Simpsons-Manie soll der Sender Fox mehr als 2,5 Milliarden US-Dollar eingenommen haben, wobei die 527 Millionen Dollar aus dem Kinofilm "Die Simspons" von 2007 noch nicht mitgezählt wurden. Der Erfolg der Kult-Serie liegt zu einem Großteil daran, dass von den Machern alles auf die Schippe genommen wird, was der US-Mittelstandsgesellschaft lieb und teuer ist. Doppelbödige Moral wird entlarvt, Autoritäten in Frage gestellt und die Unzulänglichkeiten der Menschen schonungslos offengelegt.
Homer Simpson und das Erfolgsrezept einer Zeichentrickserie
Seit ihrem Bestehen wurden "Die Simpsons" mit unzähligen Preisen gewürdigt, allein 26 Annie Awards für Animationsfilme und 24 Emmy-Fernsehpreise erhielt die Fernsehtrickserie. Im Jahr 2000 erhielten "Die Simpsons" einen Stern auf dem Hollywood-Walk of Fame, und selbst Prominente stehen Schlange, um einen Gastauftritt bei den Simpsons zu bekommen.
Zum 20. Geburtstag sind sich die Produzenten über das Erfolgsrezept der Serie im Klaren. Matt Groening sagte einmal: "Wir geben uns immer wieder eine Wahnsinnsmühe mit den Dialogen und diesen superfeinen Anspielungen auf Filme und Bücher. Aber dann kriegt den grössten Lacher Homer, wenn er nach seinem Bierchen rülpst."
(bha / dpa)

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