Nach dem misslungenen Experiment gegen die Ukraine am Freitag lässt der Bundestrainer in Hamburg gegen den Erzrivalen aus Holland wieder sein gewohntes 4-2-3-1-System mit nur einem Stürmer spielen. Den Vorzug bekam gestern Abend Miroslav Klose, der nach einer Knieverletzung wieder spielen konnte.
Über kleine Schönheitsfehler wird hinweg gesehen
Von Beginn an spielte Deutschland eine starke Partie und bereits nach 15 Minuten traf Müller nach einer Hereingabe von Klose zum 1:0. Klose selbst baute die Führung elf Minuten später weiter aus und machte nach einer maßgeschneiderten Flanke von Mesut Özil sein 63. Tor per Kopf im 113. Länderspiel. Auch nach dem 2:0 schaltete die deutsche Mannschaft nicht zurück - im Gegenteil, die Löw-Elf schien sich in einen regelrechten Rausch zu spielen, da konnte über kleine Schönheitsfehler, wie etwa die Durchlässigkeit der Defensive auf der rechten Seite, schon mal hinweg gesehen werden.
Keine Angst vor großen Gegnern
Auch im zweiten Durchgang zeigte die Mannschaft weiterhin Fußball vom feinsten und ließ die ohnehin nicht gut spielenden Niederländer noch schwächer aussehen. In der 66. Minute legte Özil nochmal nach und traf zum 3:0-Endstand. Wieso sollte man sich auch schonen, das nächste Länderspiel gegen Frankreich steht ohnehin erst am 29. Februar an. Zunächst kann sich Jogi Löw nun in seine verdiente Winterpause zurückziehen und ganz entspannt der EM-Gruppenauslosung am 2. Dezember in Kiew entgegensehen. Zwar drohen der nicht gesetzten deutschen Mannschaft schwere Gegner, aber die vielen gelungenen Auftritte der Löw-Elf in diesem Jahr nehmen dem Team und den Fans die Angst vor großen Gegnern wie Spanien, Frankreich oder Italien.
(rma)

Keine Kommentare
Drucken
Versenden




mehr Schlagzeilen
Kommentar schreiben