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4. Januar 2010, 09:38 Uhr
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Nordkorea

Devisen seit kurzem verboten

Das Regime in Nordkorea versucht, mit einem seit Anfang des Jahres geltenden Verbot sämtlicher ausländischer Zahlungsmittel durch Zwangsumtausch schnell an Devisen zu gelangen. Betroffen sind vor allem die städtischen Eliten, die ihr Erspartes oft in chinesischen Yuan oder Euro angelegt haben.
Das Devisenverbot soll je nach Quelle Ende Dezember oder Anfang Januar in Kraft getreten sein. Ausländische Währungen auch im Besitz von Ausländern muss umgehend zum offiziellen Kurs in nordkoreanische Won umgetauscht werden. Bereits Ende November hatten viele Nordkoreaner grosse Teile ihres bescheidenen Vermögens bei einer Währungsreform verloren.

Nordkorea: Regierung konfisziert Vermögen durch Devisenverbot

Die neue Regelung betrifft vor allem die städtische Elite des Landes, die aus Misstrauen gegenüber dem Regime ihr Erspartes oft in Fremdwährungen angelegt hat. Auch in den Städten dürfte daher die Zustimmung zur Regierung des Landes weiter abnehmen. In Südkorea wird wird bereits damit gerechnet, dass das Regime möglicherweise von Protesten gegen die Reform erschüttert wird. (fgr)
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Devisen seit kurzem verboten
Das Regime in Nordkorea versucht, mit einem seit Anfang des Jahres geltenden Verbot sämtlicher ausländischer Zahlungsmittel durch Zwangsumtausch schnell an Devisen zu gelangen. Betroffen sind vor allem die städtischen Eliten, die ihr Erspartes oft in chinesischen Yuan oder Euro angelegt haben.
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