
Das Paar aus Schleswig-Holstein wurde auf einer Bergwanderung von einem Unwetter überrascht und von einem Blitz getroffen. (Symbolbild)
Quelle: dapd/Joerg Koch
Das Paar war sofort tot
Unter Bergsteigern gilt diese als "nicht sehr anspruchsvoll". Als das Pärchen sich gegen 16 Uhr auf dem Abstieg befindet, trifft plötzlich ein Blitz die beiden. Sie sind zu diesem Zeitpunkt circa 150 Meter unterhalb des Gipfels unterwegs. Das Paar ist sofort tot.
"Der Wanderschuh des Mannes war völlig zerfetzt."
Am darauffolgenden Tag entdecken andere Wanderer die Leichen und alarmieren die Bergwacht. Den eingetroffenen Rettern bietet sich ein grausames Bild. Elmar Fischnaller (39) von der Bergrettung erklärt der "Bild": "Die Oberkörper waren verkohlt. Der Wanderschuh des Mannes völlig zerfetzt."
Die einwirkende Kraft des Blitzes war heftig
Nur mit Hilfe des Flugtickets konnte man Susanne R. identifizieren.
Offenbar schlug der Blitz in unmittelbarer Nähe der Wanderer ein. Experte Thomas Raphael (44), Geschäftsführer des Ausschusses für Blitzschutz, meint: "Wenn der Blitz zwischen den beiden eingeschlagen ist, ist der Strom durch den Boden zu den Körpern geflossen."
Das Wetter war den ganzen Tag nicht einer Wanderung angemessen
Unklar ist, warum sich Erik R. und Susanne R. überhaupt auf die Wanderung begaben, weil die Witterungsbedingungen nicht unbedingt einladend waren. Bergretter Fischnaller: "Das Wetter war den ganzen Tag über schlecht, immer wieder gab es Regenschauer."
Unterschätzten die Profis das Risiko?
Vielleicht hat das Paar die tödliche Gefahr nicht ernst genommen und sie somit unterschätzt. "Am Anfang haben wir eher kleine Wanderungen unternommen, doch unsere Ansprüche stiegen", sagte Erik R. einmal zum "Hamburger Abendblatt".
(cib)

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