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Der BMW i3 – die Zukunft des Elektroautos?

4. August 2013 • Auto, Leben

Die Münchner Autobauer setzen mit dem BMW i3 auf den Trend Elektroauto.Die Münchner Autobauer setzen auf den Trend Elektroauto. Mit großem Auftritt – gleichzeitig in New York, London und Peking – präsentierte BMW deshalb sein neustes Modell, den BMW i3. Alle Eigenschaften des batteriegetriebenen Kompaktwagens auf einen Blick.





Das Elektroauto BMW i3 schafft 130 bis 150 Kilometer mit einer Batterieladung

Der BMW i3 ist laut dem Hersteller das erste Auto, das von Grund auf als Elektrofahrzeug konzipiert wurde. Wesentliche Punkte sind dabei die Carbon-Karosserie und das Aluminium-Chassis. Die sind so leicht, dass der Wagen trotz des großen Akkus und dem Elektromotor mit 1195 Kilogramm Leergewicht nicht schwerer als ein vergleichbares, vollgetanktes Verbrennungsmotorauto ist, so BMW. Der Elektromotor hat 170 PS und ist über der Hinterachse positioniert. Die Kraftübertragung erfolgt über ein Automatikgetriebe. Tempo 100 schafft der BMW i3 in 7,2 Sekunden, 60 Stundenkilometer erreicht er nach 3,7 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 150 Stundenkilometer. Die Reichweite soll 130 bis 150 Kilometer betragen – ausreichend für den Stadtverkehr. Wer etwas weiter fahren will, kann sich einen so genannten Range Extender einbauen lassen – einen Zweitaktmotor, der den Akku während der Fahrt lädt und die Reichweite so auf 300 Kilometer erhöht.

Die Karosserie des BMW i3 bietet bequemen Einstieg und viel Bewegungsfreiheit

Trotz des geringen Gewichts soll das Carbongehäuse guten Schutz bei Unfällen bieten, da es bei einem Aufprall nicht mehr verformt als eine Metallkarosserie. Größenmäßig gehört der BMW i3 in die Kompaktklasse: Er ist vier Meter lang, 1,76 Meter breit und einer Höhe von 1,58 Meter hoch. Die Carbonkarosserie ist so stabil, dass die B-Säulen nicht notwendig sind. Dadurch ist der Einstieg zu Vorder- und Rücksitzen sehr bequem. Da der Motor über der Hinterachse positioniert ist, entfällt der Mitteltunnel. Es entsteht eine vollständig offene Verbindung zwischen dem rechten und dem linken Fußraum, sowohl zwischen den Fondsitzen als auch zwischen Fahrer und Beifahrersitz.
In der Basisversion kostet der BMW i3 34.950 Euro – nicht unbedingt ein Schnäppchen. Es wird spannend werden, ob der BMW i3 angesichts des knappen Aktionsradius Käufer finden wird. Dass die Präsentation auch in Peking stattfand, zeigt, wie wichtig der asiatische Markt ist. Vermutlich sieht BMW gerade in den Smog-belasteten Metropolen Chinas viele potentielle Abnehmer.
Foto: BMW AG

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