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Depression und Co. werden im Alter oft übersehen

30. März 2019 • Familie & Freizeit

Berlin – Mit dem Alter steigt das Risiko psychischer Erkrankungen. Gleichzeitig wächst jedoch die Gefahr, dass die Probleme nicht als solche erkannt werden. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) hin.

Ältere Menschen haben oft eine hohe seelische Widerstandsfähigkeit, können mit Enttäuschungen oder Verlusten also besser umgehen als viele Jüngere. Gleichzeitig gibt es im Alter aber mehr Krisensituationen – den Tod geliebter Menschen etwa oder eine körperliche Erkrankung. Die Folge können Depressionen, Ängste oder Suchterkrankungen sein.

Zu häufig würden solche Probleme aber als typische – und unausweichliche – Begleiterscheinungen des Alters abgetan, warnen die Experten. Dabei seien die Erkrankungen oft gut behandelbar. Es gibt sogar
Therapien oder Einrichtungen, die auf psychische Probleme Älterer spezialisiert sind. Erste Anlaufstelle für die Suche nach solchen Angeboten ist der Hausarzt.

Fotocredits: Bodo Marks
(dpa/tmn)

(dpa)

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