Einen noch größeren Anstieg verzeichneten die Unternehmen bei den Umsätzen, die um 9 Prozent auf 1,19 Billionen Euro stiegen. Die Zahlen stammen aus einer Studie des Beratungs- und Prüfungsunternehmens Ernst & Young.
Rasches Wachstum konnte nicht gehalten werden
"Für viele Unternehmen war das vergangene Jahr das beste der Unternehmensgeschichte", erklärte Thomas Harms, Partner bei Ernst & Young. Weniger erfolgreich waren Energiekonzerne und Finanzunternehmen.
Das starke Wachstum konnten viele Konzerne im Laufe des Jahres jedoch nicht halten. Während der Umsatz zu Jahresbeginn noch um 12 Prozent zugelegt hat, verlangsamte sich das Wachstum im vierten Quartal um 6 Prozent. Als Einbruch könne dies jedoch nicht gewertet werden, so Harms.
Ob die Unternehmen den Kurs beibehalten können, wird von vielen Experten skeptisch betrachtet. "Insbesondere beim Gewinnwachstum ist das Ende der Fahnenstange wohl erreicht." Ursachen dafür seien die schwache europäische Konjunktur sowie der Rückgang deutscher Exporte bedingt durch das schrumpfende Wachstum von Schwellenländern wie China und Brasilien.
(gth / dpa)

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