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Artikelgebend ist das Fahrradfahren in der Großstadt.

Das Fahrrad als Lösung für den Städtekollaps

8. September 2014 • Stadtleben

Das Fahrrad rückt in Zeiten von Klimawandel und verstopften Städten immer mehr in den Vordergrund. Zahlreiche Stadtplaner schließen das Rad als Alternative für den Arbeitsweg und den Stadtverkehr mit in ihre Gedankenspiele ein. Der Trendforscher Matthias Horx prognostizierte bereits einen Boom des Fahrrads mit einer eigenen Kultur rund um die Pedale.

Aus Freizeitartikel wird Fortbewegungsmittel

Das Fahrrad kann die großen infrastrukturellen Probleme wachsender Metropolen lösen. Arbeitnehmer haben in den Städten die Möglichkeit den Arbeitsweg auf zwei Rädern zurückzulegen. Sie können an langen Autoschlangen vorbeifahren, eigene Fahrradstraßen nutzen und somit wertvolle Zeit auf dem täglichen Weg zur Arbeit sparen. Des Weiteren kann das Fahrrad einfach in den Hausflur oder auf das Betriebsgelände mitgenommen werden, sodass eine lange Suche nach freiem Parkraum wegfällt. Ein zweiter wichtiger Aspekt, der mit dem Fahrrad erreicht wird, ist die Emissionsfreiheit. Radler stoßen keine giftigen Gase aus und sind für den Smog über Metropolen Gold wert. In vielen Städten ist die Höchstgrenze der Luftverschmutzung und Lärmbelästigung erreicht. Durch eine Implementierung des Fahrrads in den Alltag werden beide Faktoren nahezu minimiert.

Wirtschaft rund ums Fahrrad wächst

Viele Städte bauen ihre Infrastruktur fahrradfreundlich um. Wege werden für Autos gesperrt, große Straßen bekommen geschützte Fahrradwege und eigene Pfade für Radfahrer werden in die Städte gebaut. Außerdem haben sich Anbieter wie rent a bike auf ein Geschäft mit dem Fahrrad spezialisiert. Interessierte können sich hier ein Fahrrad leihen und alle Vorzüge des praktischen Fortbewegungsmittels nutzen. An verschiedenen Stellen in den Städten kann das Fahrrad wieder abgegeben werden und beim nächsten Bedarf an einer anderen Stelle mitgenommen werden. Langfristig gesehen ist die Investition in ein eigenes Fahrrad natürlich sinnvoller. Ob Sie sich dabei nun für ein Mountain-, Cross- oder ein traditionelles Citybike entscheiden, ist Ihren Vorlieben überlassen.

Vorteile über Vorteile

Die Vorzüge des Fahrrads sind umfänglich. Nutzer stärken ihre Gesundheit und verbrennen Kalorien. Der Stress durch das Auto fällt weg und es wird viel Zeit durch fehlende Staus und Parkplatzsuche gewonnen. Außerdem benötigt ein Rad kein Benzin, sodass bares Geld gespart wird. Den wohl wertvollsten Nebeneffekt des Fahrrads bildet aber der Klimaschutz. Tonnen an Kohlenstoffdioxid werden eingespart und endlich wäre ein Mittel gegen Smog und Luftverschmutzung gefunden.

Artikelbild: Thinkstock, iStock, 465026417

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