Tausende Menschen empfingen den Dalai Lama bei seiner Ankunft in der Ortschaft Tawang im indischen Bundesstaat Arunachal Pradesch. Viele buddhistische Mönche hatten sich in der zwischen China und Indien umstrittenen Region versammelt, um ihr religiöses Oberhaupt zu erwarten. China, das sich immer wieder mit Unruhen in seiner tibetischen Provinz konfrontiert sieht, hatte wiederholt gegen den Besuch protestiert. Bereits im August war der Besuch des Religionsführers in Taiwan von Peking als Provokation empfunden worden.
Dalai Lama-Besuch: Unterstützung aus Indien
Der Dalai Lama lebt seit seiner erzwungenen Flucht aus Tibet im Exil im indischen Dharamsala. Die indische Regierung verteidigte den Besuch in der tibetischen Grenzregion. Dem Dalai Lama stehe es frei, zu reisen wohin er wolle, solange die Reise religiöse Gründe habe, hiess es in einer Stellungnahme aus Neu Delhi.
(fgr / dpa)

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