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Cottbus empfängt FC Bayern – BVB bei Großkreutz‘ Uerdingern

16. Juni 2019 • Fussball

Berlin – Der FC Energie Cottbus hat das Traumlos vieler unterklassiger Clubs im DFB-Pokal erwischt: Der Drittliga-Absteiger empfängt Titelverteidiger und Rekordsieger FC Bayern München in der ersten Runde.

«Mit der grandiosen Unterstützung unserer Fans können wir immer planen, die Hütte wird sicher randvoll sein», sagte Energie-Coach Claus-Dieter Wollitz und stellte fest: «Ein Weiterkommen wäre eine absolute Sensation». Klarer Außenseiter ist auch der ambitionierte Drittligist KFC Uerdingen im nordrhein-westfälischen Duell mit Borussia Dortmund.

Nia Künzer, Weltmeisterin von 2003, zog am Samstag im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund weitere brisante Paarungen. Ganz speziell wird die Partie für den langjährigen BVB-Profi Kevin Großkreutz. Der Weltmeister von 2014 spielt mittlerweile für den KFC. Der diesjährige Finalist RB Leipzig tritt beim Zweitliga-Aufsteiger VfL Osnabrück an. Bereits vor vier Jahren trafen beide Teams zum Pokal-Auftakt aufeinander. Beim Stand von 1:0 für Osnabrück wurde Schiedsrichter Martin Petersen von einem aus dem VfL-Fanblock geworfenen Feuerzeug am Kopf getroffen. Die Partie wurde abgebrochen und später für Leipzig gewertet.

Auf dem Betzenberg gibt es ein rheinland-pfälzisches Kräftemessen: Der 1. FC Kaiserslautern empfängt den FSV Mainz 05. Auch der SV Werder Bremen hat keine weite Reise. Das Team von Coach Florian Kohfeldt spielt beim SV Atlas Delmenhorst. «Das ist für beide ein Heimspiel», sagte Atlas-Vereinschef Manfred Engelbart lachend in der ARD. Drittliga-Aufsteiger Waldhof Mannheim empfängt den Cup-Sieger von 2018 Eintracht Frankfurt. Sechstligist FSV Salmrohr als unterklassigster Verein in der kommenden Pokalsaison hat Holstein Kiel zu Gast.

Die erste Runde wird vom 9. bis zum 12. August ausgetragen, die genauen Ansetzungen werden aber laut Deutschem Fußball-Bund frühestens zehn bis zwölf Tage nach der Auslosung bekanntgegeben. Das Finale findet am 23. Mai 2020 in Berlin statt.

Fotocredits: Jan Woitas
(dpa)

(dpa)

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