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„Costa Concordia“-Wrack bewegt sich: Suche nach Vermissten erneut unterbrochen

29. Januar 2012 • Panorama

Am Sonntagmorgen musste die Suche nach Vermissten in dem Wrack der „Costa Concordia“ erneut unterbrochen werden, weil sich das Schiff in der Nacht etwas stärker bewegt hatte.Die italienische Nachrichtenagentur Ansa berichtet, dass starker Wind und hohe Wellen für die Verlagerung des gekenterten Kreuzfahrtschiffes verantwortlich sein dürften.

Das Wrack bewegt sich – Taucher sind in Gefahr

Auf Kontrollinstrumenten war abzulesen, dass sich die „Costa Concordia“ innerhalb von sechs Stunden um dreieinhalb Zentimeter bewegt habe. Mehrfach betonte der Krisenstab auf der Insel Giglio, dass sich das 290 Meter lange Schiff zwar leicht bewege, aber dennoch stabil auf einem Felsen liege.

Bereits am Samstag war wegen des aufziehenden schlechten Wetters die letzten Vorbereitungen für das Abpumpen des Treibstoffs aus den Tanks unterbrochen worden.

Am Samstag wurde eine 17. Leiche geborgen

Dennoch wurde eine 17. Leiche gefunden, bei der es sich nach Angaben der Präfektur in Grosseto um ein peruanisches Crewmitglied handeln soll. Die Daten der Präfektur vom Sonntag sagen aus, dass jetzt noch 16 Menschen vermisst werden, darunter sieben Deutsche.

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