
Clinton: Absage an russische Bündnispläne
Quelle: ddp / Axel Schmidt
Clinton: Reformen statt neue Verträge
Die US-Aussenministerin räumte allerdings Reformbedarf ein. NATO und OSZE seien auf die Probleme des 20. Jahrhunderts hin konzipiert worden. Angesichts neuer Sicherheitsbedrohungen müssten sie den aktuellen Gegebenheiten angepasst werden. Clinton nannte auch Hindernisse, die einer stärkeren Einbindung Russlands in europäische Sicherheitsbündnisse aus ihrer Sicht im Weg stehen würden. Zum einen fehle die nötige Transparenz im Hinblick auf Militärausgaben. Zwischen Partnern sei eine "offene Kommunikation" nötig, die Russland in dieser Hinsicht vermissen lasse. Den russischen Krieg mit Georgien nannte Clinton als ein weiteres Hindernis.
(fgr / ddp)

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