
Christenverfolgung in Nordkorea am stärksten ausgeprägt
Quelle: ddp/Torsten Silz
Kriterien für den "Weltverfolgungsindex" sind unter anderem Gesetzgebung, Handhabung der Glaubensfreiheit, Möglichkeit für Christen Kirchen und Gottesdienste zu besuchen und bekanntgewordene Fälle von Gewalttaten bis zu gezielten Morden. Nach diesen Einstufungen steht Nordkorea mit 90,5 Punkten an der Spitze des Verfolgungsindexes, gefolgt vom Iran mit 67 Punkten.
Christenverfolgung in Nordkorea am heftigsten
Christen von Untergrundgemeinden werden in Nordkorea laut Open Doors mit Verhaftungen, Arbeitslagerstrafen für die gesamte Familie oder Hinrichtungen oder gar mit Hinrichtungen bestraft. Nach Schätzungen gehören etwa 200.000 Menschen zu christlichen Untergrundgemeinden. Derzeit sollen etwa 70.000 nordkoreanische Christen in Arbeitslagern gefangen gehalten werden.
Die schlimmste Christenverfolgung ist in acht von zehn Ländern, wo der Islam als vorherrschende Religion ausgeübt wird. Insgesamt sind in 50 Ländern rund 100 Millionen Christen schweren Verfolgungen und Diskriminierungen aufgrund ihres Glaubens ausgesetzt. Open Doors appellierte an Christen in der aller Welt den unterdrückten Glaubensgeschwistern beizustehen und sich an der Initiative "Bete für Nordkorea" zu beteiligen. (bha / dpa)



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