Am 08.Mai 1949 verabschiedete der Parlamentarische Rat das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland. In Kraft gesetzt wurde das Grundgesetz, 15 Tage später, am 23. Mai. Seitdem hat es für die Bundesrepublik bestand und wurde nach der Wiedervereinigung auf die Länder der ehemaligen DDR ausgeweitet.
In der nächsten Woche sollen Feierlichkeiten zum Anlass der Gründung der Bundesrepublik Deutschland in Berlin stattfinden. Schon jetzt äusserten sich Politiker zu dem bedeutenden Jubiläum.
Bei Politikern herrscht Einigkeit über die erfolgreiche Geschichte des Grundgesetzes
CDU/CSU-Fraktionschef Volker Kauder bezeichnete das Grundgesetz, bei der Aussprache des Bundestages zu dem anstehenden Jubiläum, für die Deutschen als "glückliche Erfahrung" und "geglückte Demokratie".
Auch andere Politiker wie Wolfgang Gerhardt (FDP) würdigen das Grundgesetz als Ordnung, die sich "ohne Zweifel bewährt" hat, unter anderem weil es so angelegt worden war, dass eine mögliche Wiedervereinigung nicht ausgeschlossen wurde. Herta Däubler-Gmelin (SPD) sieht das Grundgesetz sogar als "Sternstunde der deutschen Geschichte".
Das Verfassungsjubiläum wird in der nächsten Woche feierlich begangen.
(anf / dpa)

Ein Kommentar
Drucken
Versenden


zum Bildarchiv

mehr Schlagzeilen





Dagmar Braunschweig-Pauli M.A. schreibt:
14. Mai 2009, 11:12 Uhr
Fahnen auf Halbmast hängen!
Nicht alle Grundrechte werden in Deutschland so geschützt und beachtet, wie es sein müßte: da ist vor allem das unter allen Umständen unantastbare Grundrecht Artikel 2, Abs.2, das “Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit”, das durch die staatlich empfohlene sogenannte “generelle Jodsalzprophylaxe” in Deutschland völlig außer Kraft gesetzt wird. Denn durch die künstliche Jodierung der Futter- und Lebensmittel werden Menschen, die dieses zusätzliche Jod aus gesundheitlichen Gründen meiden müssen, zutiefst in ihrem Grundrecht auf körperliche Unversehrtheit verletzt.
Ich finde es schon makaber, daß Politiker, die seit langem über die Verletzung des GG 2,2 infolge der Zwangsjodierung von Jodgeschädigten informiert sind, nun das Jubliäum unserer Grundrechte feiern, als würden diese wirklich in Deutschland respektiert. Was unser unantastbares Grundrecht 2,2 angeht würde ich ehe die Fahnen auf Halbmast hängen.
Dagmar Braunschweig-Pauli M.A.
Sprecherin der Deutschen SHG der Jodallergiker, Morbus Basedow- und Hyperthyreosekranken, Trier