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7. Januar 2011, 16:56 Uhr
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Politik

Bundeskanzlerin Angela Merkel empfängt Chinas Ministerpräsidenten Li

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat am Freitag erstmals Chinas stellvertretenden Ministerpräsidenten Li Keqiang getroffen. Regierungssprecher Steffen Seibert bezeichnete das Gespräch im Berliner Kanzleramt als ein "Kennenlerntreffen".
Im Mittelpunkt standen wirtschaftliche Themen. Unter anderem der zwölfte Fünf-Jahres-Plan Chinas, den Li während des Treffen vorstellte.

Der 55-Jähige nutzt die Auslandsreise um "sich mit Außenthemen vertraut zu machen". Li, der als kommender starker Mann der Volksrepublik China gilt, ist bislang für innenpolitische Themen zuständig.

Neue Wirtschaftsvereinbarungen zwischen Deuschland und China

Für den frühen Freitagabend ist ein Treffen mit Außenminisiter Guido Westerwelle (FDP) angesetzt. Beim Treffen im Auswärtigen Amt sollen unter anderem sechs Vereinbarungen zur Wirtschaftskooperation unterzeichnet werden.

Bereits am Donnerstag hatte sich Wirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) mit Li getroffen. Nach Angaben einer Sprecherin des Wirtschaftsministeriums vom Freitag bat Brüderle Li unter anderem darum, den offenen Zugang zum Abbau sogenannter Seltener Erden zu gewährleisten und geplante Restriktionen noch einmal zu überdenken. Die Mineralien seien Voraussetzung für die technologische Entwicklung der Industrienationen. Zu Jahresbeginn hatte China die Ausfuhr seltener Erden verteuert. China produziert derzeit etwa 97 Prozent des weltweiten Bedarfs der Mineralien, die beispielsweise in Mobiltelefonen zum Einsatz kommen. 2010 exportierte das Land 24.280 Tonnen, 30 Prozent weniger als im Vorjahr. (sek / dapd)
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Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat am Freitag erstmals Chinas stellvertretenden Ministerpräsidenten Li Keqiang getroffen. Regierungssprecher Steffen Seibert bezeichnete das Gespräch im Berliner Kanzleramt als ein "Kennenlerntreffen".
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