
HBOS wird von Lloyd TSB für 15,47 Milliarden Euro gekauft
Quelle: dpa
Der Fusion hat inzwischen auch die britische Regierung zugestimmt, vermutlich um nicht selbst als Finanzier in Betracht zu kommen. Das Kartellamt in Großbritannien hatte große Bedenken bei dieser Fusion, denn mit dem Zusammenschluss entsteht eine Monopolstellung.
Der Premierminister selbst, so der "Spiegel" unter bezugnahme der Londoner "Times", hätte Lloyds angeraten die Bank aufzukaufen. Die Bank selbst erwartet eine Erhöhung des Gewinns um 20 Prozent, so die Zeitung in ihrer Online Ausgabe.
Die vor dem Konkurs gerettete Bank HBOS ist die größte Hypothekenbank in Großbritannien. (dav / dpa)

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Friedrich schreibt:
19. September 2008, 08:45 Uhr
Ich kann mir schon vorstellen, dass es der Regierung ganz gut passt, dass sich zur Zeit noch Retter finden lassen und sie nicht selber eingreifen und unterstützen muss. Wenn man sich die aktuelle lage aber mal so anguckt (http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-aktien/hbos.asp), sieht man auch, dass Lloyds tatsächlich sehr angeschlagen ist und nach der meldung der Fusion auch deren kurs stark abgerutscht ist. Bin mal gespannt, wie lange diese Rettung noch Bestand hat.