Am 10. September bekommt Berlin seinen eigenen "Walk of Fame". Wie in Hollywood werden dann Sterne auf dem Mittelstreifen der Potsdamer Strasse die Namen von Berühmtheiten tragen.
Am Eröffnungstag werden die ersten 40 Sterne übergeben, teilte der Jury-Sprecher und frühere Direktor des Filmmuseums Berlin, Hans Helmut Prinzler, am Dienstag in Berlin mit.
100 Jahre deutsches Kino, die Geschichte und ein bisschen seine Gegenwart sowie die Fernsehentwicklung sollen damit widergespiegelt werden, fügte der Direktor der Berlinale, Dieter Kosslick hinzu.
Die Ehre der ersten 40 Sterne werden unter anderem die Regisseure Rainer Maria Fassbinder, Wolfgang Petersen, Konrad Wolf, Fritz Lang, Wim Wenders und Werner Herzog, die Schauspielerinnen Romy Schneider, Hanna Schygulla und Corinna Harfouch, die Schauspieler Götz George, Bruno Ganz und Mario Adorf, die Autoren Vicco von Bülow, Doris Dörrie und Wolfgang Kohlhaase und der Kameramann Michael Ballhaus erhalten.
Prinzler erklärte: "Bei der Bandbreite der Namen haben wir versucht, das Verhältnis Ost und West wie auch Film und Fernsehen zu beachten." Die Jury habe sich nicht nur auf Schauspieler fokussiert, sondern auch auf die Menschen hinter der Kamera und bei der Produktion der Filme. Der erste Stern wurde schon anlässlich der 60. Berlinale im Februar an Schauspielerin Marlene Dietrich (1901-1992) vergeben.
Der "Boulevard der Stars" wird auf dem Mittelstreifen der Potsdamer Strasse entstehen. In einen "roten Teppich" aus Asphalt sind dann ab September die Messingsterne mit den Namen, Lebensdaten und Autogrammen der Prominenten zu sehen.
(boulevard-der-stars-berlin.de ddp/wsd/han
(NCA / ddp)

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