Am gestrigen Mittwochabend fielen 41 Menschen einem Anschlag mit einer Autobombe zum Opfer, weitere 76 Menschen wurden laut dpa unter Berufung auf die irakische Nachrichtenagentur Aswat Al-Irak verletzt.
Eine Autobombeist in einem belebten Stadtviertel explodiert und tötete 41 Menschen
Ein mit einem versteckten Sprengsatz bestücktes Auto sei neben einem Restaurant im Stadtteil Al-Schula explodiert, wie ein Polizeisprecher berichtete. Elf Autos seien ausgebrannt und die umliegenden Gebäude schwer in Mitleidenschaft gezogen worden. Zunächst habe es kein Bekennerschreiben gegeben.
Weitere neun Menschen kamen am heutigen Donnerstag in der nordirakischen Stadt Kirkuk, durch einen Selbstmordanschlag ums Leben. Die Opfer des Anschlags waren Teil einer sunnitischen Miliz, die mit den amerikanischen Truppen im Irak und der Regierung, gegen die El Kaida kämpften. Der Anschlag erfolgte während der Soldauszahlung, was von den Terroristen schon öfter genutzt wurde um Attentate zu verüben, wie es hiess.
Neun Tote in der nordirakischen Stadt Kirkuk durch Selbstmordattentäter
In der Stadt Kirkuk kam es schon wiederholt zu Auseinandersetzungen, da es als eines der Zentren der irakischen Ölvorkommen gilt. Die irakische Seite möchte dieses Zentrum erhalten, während die nordirakischen Kurden, Kirkuk zur Hauptstadt eines unabhängigen Kurdenstaates ernennen wollen.
(anf / dpa)

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