Die grossen deutschen Automobilhersteller konnten in den ersten sechs Monaten 2010 eine deutliche Absatzsteigerung verzeichnen. Die Märkte in China und den USA erwiesen sich als besonders Kaufaffin gegenüber deutschen Fahrzeugen. In Westeuropa hingegen sanken die Verkaufszahlen.
BMW bleibt, nach eigener Aussage, der absatzstärkste Premiumhersteller der Welt. Der Konzern konnte, inklusive Mini, weltweit 696 000 Autos verkaufen. Das ist ein Plus gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 13,1 Prozent. Die Kernmarke BMW legte um 14,1 Prozent auf 585 755 Wagen zu, beim Kleinwagen Mini betrug der Anstieg 7,6 Prozent auf 109 301 Fahrzeuge.
Audi gelang eine noch etwas bessere Bilanz. Die Ingolstädtern steigerten ihre Absatzzahlen auf auf 554 950 Fahrzeuge, ein Plus von 19,1 Prozent. Für das gesamt Jahr 2010 peilt die VW-Tochter Audi die Millionengrenze der verkauften Fahrzeuge zu durchbrechen. Daimler hatte schon vor einigen Tagen bekannt gegeben, dass die Absatzzahlen von Mercedes-Benz wieder steigen.
(bpc / ddp)

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