Ein Ehepaar im Alter von 21 und 25 Jahren, das gebürtig aus Ostfriesland und Hessen stammt, hat Betrug in grossem Stil verübt und soll über mehrere Jahre Handys über das Internet gegen Vorkasse vertrieben haben.
Betrug in grossem Stil
Die bestellte Ware wurde den Kunden aber nicht ausgeliefert. Neben diesem Betrug haben die beiden ständig neue Scheinfirmen gegründet und nachdem sie als erstes in Ostfriesland und im Landkreis Cloppenburg aktiv waren, hatten sie am Ende die Firma "mobildevil" mit Sitz in Köln.
Geldinstitute wurden im Rahmen von Kreditvergaben und Kontoüberziehungen geschädigt
DiePolizei und Staatsanwaltschaft in Aurich haben 800 Anzeigen von Geschädigten vorliegen. Den Verdächtigen wird ausserdem vorgeworfen, Waren bestellt und erhalten, aber nicht bezahlt zu haben. Mehrere Geldinstitute wurden im Rahmen von Kreditvergaben und Kontoüberziehungen geschädigt. Die beiden sollen ausserdem einen grossen deutschen Telefonprovider betrogen haben und mit gefälschten Telefonverträgen in den Genuss von Provisionen, gesponserten Handys und freigeschalteten SIM-Karten gekommen sein.
Ehepaar sitzt in U-Haft
Der Schaden soll allein dabei 300.000 Euro betragen. Das Ehepaar ist am 30. Juni festgenommen worden und sitzt seitdem in Untersuchungshaft.
(NCA / ddp)

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