
Silvio Berlusconi lässt es drauf ankommen und tritt nicht freiwillig zurück.
Quelle: dapd / Michael Gottschalk
Silvio Berlusconi befand sich die Tage auf dem G20-Gipfel in Südkorea. In Italien liefen derweil Vermittlungsversuche zwischen Lega Nord -Chef Umberto Bossi und Parlamentspräsident Gianfranco Fini. Trotz einiger Zugeständnisse liess Fini die Verhandlungen platzen, sein Ziel ist und bleibt der Rücktritt von Berlusconi.
Der Regierungschef hatte jedoch kürzlich einen Rücktritt ausgeschlossen. Berlusconi ist auf die Stimmen der Fini-Fraktion (FLI) angewiesen, hat ohne sie keine Mehrheit. Er forderte Fini auf, im Parlament ein Misstrauensvotum zu stellen. Oppositionschef Pierluigi Bersani sprach sich für eine "technokratische Übergangsregierung" aus. Berlusconi habe keine Zukunftsaussichten mehr, weil er in der Kammer über keine Mehrheit mehr verfüge, zietiert ihn "der Standard".
(kat)

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