Das Aktionsbündnis Bildungsstreik rechnet in Berlin am Mittwoch mit etwa 15.000 Lehrer, Schüler und Studenten, die für bessere Bildungsbedingungen auf die Strasse gehen werden.
Der Protestzug soll um 11 Uhr vor dem Roten Rathaus beginnen und über Hackescher Markt, Torstraße und Friedrichstraße zum Bebelplatz führen, wo die Abschlusskundgebung geplant ist.
Die Studenten der FU Berlin fordern vom Senat vor allem eine bessere Finanzierung der Lehre. In Berlin streitet man sich derzeit um die Grundfinanzierung. Die Hochschulen brauchen nach eigenen Angaben 183 Millionen Euro, um Tarifsteigerungen und zusätzliche Mehrbelastungen ohne Entlassungen ausgleichen zu können. Ausserdem fordern die Studenten auch die Abkehr von den verschulten Bachelor- und Master-Studiengängen.
Die Berliner Schülerinnen und Schüler wollen vor allem mehr Mitbestimmungsrecht was die Lehrpläne betrifft und für wie vorhandene Gelder verwendet werden. Ausserdem soll über eine Abschaffung von Gymnasien nachgedacht werden. Besser seien Gesamtschulen, da so alle die Chance haben, egal ob die Eltern es wollen oder nicht, Abitur zu machen.
Die Lehrer streiken für eine bessere Bezahlung, jedoch sei noch unklar, ob sie den Aufforderungen der Gewerkschaften nachkommen werden, hiess es.
(NCA)

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