Man hatte den Verantwortlichen der Charité bereits vor längerer Zeit Auflagen erteilt, die bauliche Mängel in der Küche betrafen. Diese Auflagen wurden nicht umgesetzt.
Das Gesundheitsamt sah den drastischen Schritt der Schließung der Krankenhaus-Küche als gerechtfertigt an, weil hygienische Mißstände eine ordnungsgemäße Zubereitung von Speisen unmöglichen machten. Die Herstellung warmer Gerichte wurde dem Personal untersagt.
Weil dort normalerweise rund 4.200 Mahlzeiten am Tag gekocht werden, muss nun vom Benjamin-Franklin-Klinikum für die Charité in Mitte mitgekocht werden.
Konsequenz der peinlichen Affäre: Das Gesundheitsamt leitete ein Verfahren wegen Ordnungswidrigkeit gegen die Klinik ein. Das Berliner Klinikum Charité gilt allgemein als eines der führenden Krankenhäuser des Landes. (phs)

Keine Kommentare
Drucken
Versenden

zum Bildarchiv


mehr Schlagzeilen
Kommentar schreiben