Nach Angaben des Anwalts von Behring Breivik will der Attentäter von einem japanischen Psychiater untersucht werden, er begründet diesen Wunsch mit dem "Ehrbegriff" seines Mandaten. Breiviks Anwalt erklärte der norwegischen Zeitung "Dagens Naeringsliv" "Er denkt, dass ihn ein Japaner besser verstehen würde als ein Europäer."
Ein Japaner soll den Attentäter besser verstehen
Bislang hatte das Gericht in Oslo zwei Psychiater aus Norwegen beauftragt den Geisteszustand des Attentäters zu untersuchen um über seine Zurechnungsfähigkeit zu entscheiden. Noch soll sich Breivik aber nicht geweigert haben, mit den beiden zu sprechen.
Breiviks Geisteszustand wird derzeit von zwei Norwegern überprüft
Sollte Behring Breivik tatsächlich als unzurechnungsfähig eingestuft werden, würde er nicht in einem Gefängnis bestraft werden sonder in einer Psychiatrie. Experten rechnen aber damit, dass der geständige Attentäter als zurechnungsfähig eingestuft werden wird.
(jra)

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