Phil Spector drohen nun wegen "Mordes mit bedingtem Vorsatzes", was in etwa dem deutschen Totschlag entspricht, eine Haftstrafe von 18 Jahren bis lebenslänglich.
Der 69-jährige soll im Februar 2003 in seiner Villa in Alhambra der Schauspielerin Lana Clarkson eine Waffe in den Mund gehalten und abgedrückt haben. Die Anklage stellte den Musikproduzenten als gefährlichen Menschen dar, der über Jahrzehnte hinweg Frauen terrorisierte und bedrohte.
Spectors Wall of Sound machte die Beatles und Tina Turner berühmt
Phil Spectors Verteidigung wie auch Spector selbst bestanden auf seiner Unschuld und stellten den Tod von Lana Clarkson als Selbstmord dar. Zahlreiche Zeugenaussagen deuteten jedoch auf eine direkte Beteiligung des Musikproduzenten hin.
Der erste Prozess gegen Spector scheiterte 2007 an der Uneinigkeit der Geschworenen.
(svp / dpa)

Keine Kommentare
Drucken
Versenden


zum Bildarchiv




mehr Schlagzeilen





Kommentar schreiben