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Ballack lobt Bayern-Transferpolitik: «Auf gesunden Füßen»

27. September 2017 • Fussball

München – Der frühere Nationalmannschaftskapitän Michael Ballack hat die Transferpolitik seines Ex-Vereins FC Bayern gelobt.

«Die Verantwortlichen, Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge, waren selbst Spieler, sie haben also Ahnung und überlegen bei Einkäufen lieber dreimal, ob sich die Investition wirklich lohnt, ob sie das selbst verdiente Geld für einen bestimmten Spieler ausgeben», sagte der 41-Jährige dem Portal Sportbuzzer. Das vorsichtigere Agieren sei richtig, «denn damit sind sie in der Vergangenheit gut gefahren, wollen den Verein auf gesunden Füßen stehen lassen», sagte Ballack.

Im vergangenen Sommer gaben Clubs weltweit einer Untersuchung zufolge 4,71 Milliarden US-Dollar für neue Spieler aus, der Brasilianer Neymar wechselte für die Rekordsumme von 222 Millionen Euro zu Bayerns Champions-League-Gegner Paris Saint-Germain. Der FC Bayern gab 41,5 Millionen Euro für Rekordeinkauf Corentin Tolisso aus.

Ballack sieht die Münchner im Duell mit PSG am Mittwochabend in der Außenseiter-Rolle. «PSG steht mit den ganzen Investitionen unter einem anderen Druck», urteilte der Ex-Profi. «Speziell für Spieler wie Arjen Robben und Franck Ribéry ist es eine Chance, Neymar und Mbappé zu zeigen: Seht her, wir können es auch noch! Bayern will gewinnen, aber ein Remis auswärts wäre sicher ein gutes Resultat.»

Fotocredits: Matthias Balk
(dpa)

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