Das S-Bahn-Chaos in der Hauptstadt für erheblich Unruhe und Unmut unter den Kunden des Unternehmens gesorgt. Nun hat sich Bahn-Vorstandschef Rüdiger Grube öffentlich für die Versäumnisse entschuldigt. "Was bei der S-Bahn Berlin passiert, ist eine Zumutung für unsere Kunden, aber auch für unsere Mitarbeiter. Das tut mir aufrichtig leid und dafür möchte ich mich in aller Form und ausdrücklich entschuldigen. Und die Schlampereien bei der Wartung sind ein schlimmer Vorgang" meinte Grube gegenüber der "Bild"-Zeitung.
Rechenschaft und personelle Konsequenzen
Im gleichen Zug kündigte der Bahn-Chef an, dass es definitv personelle Konsequenzen für die Verantwortlichen geben wird. "Wenn alle Fakten auf dem Tisch liegen, werden wir die Verantwortlichen zur Rechenschaft ziehen. Ohne Ansehen der Person. So etwas darf nicht wieder geschehen."
Zur Rechtfertigung äusserte Grube, dass die Muttergesellschaft erheblich mehr in die S-Bahn investiert hat, als das Tochterunternehmen erwirtschaftet. "Die DB hat bisher über eine Milliarde Euro in die S-Bahn Berlin investiert, das ist weitaus mehr, als sie an Gewinnen zurückerhalten hat." so Grube gegenüber dem Blatt. Dennoch könnte er den Ärger und die Wut der Kunden sehr gut verstehen.
(riw / dpa)

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Udo Vetterlein schreibt:
22. September 2009, 13:45 Uhr
Sehr geehrter Herr Grube, ich hätte gern eine Erklärung, warum die Hamburger S-
Bahn fahrplanmäßig fährt und die Berliner S-Bahn diesen katastrophalen Einbruch
erlitten hat. Beide Bahnen sind GmbH der Deutschen Bahn AG. Vielen Dank.
Mit freundlichen Grüßen
Udo Vetterlein