Bahn-Vorstand Ulrich Homburg sagte, die überwältigende Mehrheit der täglich 7,3 Millionen Fahrgäste käme sicher an ihrem Ziel an. Er entschuldigte sich bei allen Kunden, bei denen das nicht der Fall sei.
Mitarbeiter leisten Unglaubliches
Die aktuelle Situation sei weder für Mitarbeiter, noch für Kunden einfach. Die Mitarbeiter leisteten aber trotz allen Widrigkeiten Unglaubliches. Homburg wies darauf hin, dass die Bahn im Vergleich zu anderen Verkehrsmitteln zurzeit relativ gut dastehe: "Wenn man die Probleme im Auto- und Flugverkehr betrachtet, schlagen wir uns vergleichsweise gut", so der Verantwortliche für den Personenverkehr bei der DB.
Kapazitäten sollen erhöht werden
Homburg versprach, alles zu tun, um die Reisenden pünktlich zu Weihnachten an ihr Fahrtziel zu bringen: "Wir werden alle verfügbaren Züge fahren und sicherstellen, dass die Hauptreiserouten im Fernverkehr mit der nötigen Kapazität befahren werden".
Viele Züge überfüllt
Die Bahn leidet ebenso unter den aktuellen Witterungsbedingungen wie der Auto- und Flugverkehr. Fast alle Fernzüge haben Verspätung, da die Höchstgeschwindigkeit aus Sicherheitsgründen auf vielen Strecken reduziert wurde. Zudem sind viele Züge überfüllt, da kurzfristig viele Reisende vom Flugzeug auf die Bahn umgestiegen sind. Gerade auf den Strecken zwischen Hamburg und München oder Berlin, sowie im Ruhrgebiet muss mit extrem vollen Zügen gerechnet werden.
(mas / ddp)

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