"Abgesprochen zwischen den Regierungspartnern war, dass es keine Parteienbündnisse gibt, hüben wie drüben", kritisierte der Vize-Regierungschef Nils Schmid von der SPD am Montag in Stuttgart und spricht von Wortbruch. Die Grünen planen offenbar sich personell und finanziell in ein breites Bündnis mit Umweltschutzgruppen, Linken und Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) gegen Stuttgart 21 einzubringen.
Immer wieder Koalitions-Probleme wegen Stuttgart 21
"Das ist abgesprochen. Das hält unsere Koalition aus", sagte der Grünen-Landesvorsitzende Chris Kühn zu dem gepanten Bündnis. Schon vor zwei Wochen war es zwischen Grünen und SPD zu Reibereien gekommen, nachdem sich SPD-Politiker mit Kollegen der oppositionellen CDU getroffen und über Stuttgart 21 beraten hatten. Nach einem Machtwort von Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hatte der SPD-Landesvorstand beschlossen, sich als Partei nicht in ein Bündnis für Stuttgart 21 einzubringen.
In Stuttgart soll es im November zu einer Volksabstimmung über das umstrittene Großbauprojekt Stuttgart 21 kommen.
(jak / dpa)

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