
Bachelor-Studium: Schavan will mehr "Studium Generale"
Quelle: ddp / Stefan Simonsen
Bildungsminister beraten über Bologna-Prozess
Am Donnerstag und Freitag treffen sich die Bildungsminister der 46 europäischen Staaten, um über Fortschritte und Defizite im Bologna-Prozess zu beraten. Das "Studium Generale" sollte laut Schavan dabei helfen, die Mobilität der Studenten zwischen den Studienorten und -ländern zu verbessern. Einseitige Spezialisierung sei dagegen eher hinderlich. Zudem kritisierte sie die Hochschulen, indem sie sagte, dass bisher noch immer die Einstellung herrsche, man müsse alle Studieninhalte prüfen. Trotzdem widersprach sie der generellen Ansicht, dass die Bachelor- und Masterreform misslungen sei. Drei Viertel der Studenten, so Schavan, seien mit der jetzigen Umsetzung zufrieden. "Die Masse hat studiert, während die Proteste stattgefunden haben", sagte sie.
Zehntausende Studenten hatten im letzten Jahr gegen die starren Strukturen im Bildungssystem demonstriert sowie die hohe Arbeitsbelastung kritisiert.
(hkn / ddp)

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