Da ein Gutachter fehlte, musste die Verhandlung vor dem Landgericht Trier bereits am ersten Tag auf den 16. August verschoben werden. Die Verteidigung kündigte an, dass sich die 35-Jährige in der nächsten Sitzung äussern werde. Die Staatsanwaltschaft wirft der Frau vor, vor vier Jahren ihr Neugeborenes mit einem Laken erstickt und den Leichnam im Garten vergraben zu haben. Ein halbes Jahr später habe sie die Leiche gemeinsam mit ihrem Lebensgefährten wieder ausgegraben, nach Spanien gebracht und dort an einem unbekannten Ort vergraben, heisst es in der Anklage.
Spanien lieferte die Frau aus
In Verhören hatte die Frau zunächst von einer Fehlgeburt gesprochen, später aber eingeräumt, das Kind aus Überforderung getötet zu haben. Die Frau war von ihrem Lebensgefährten wegen Kindstötung angezeigt worden. Im Februar dieses Jahres hatte Spanien sie an Deutschland ausgeliefert. Das Urteil ist für Ende August geplant. (jak / dpa)

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