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28. Dezember 2010, 09:22 Uhr
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Arbeitslosigkeit

BA: Weniger Ein-Euro-Jobs, mehr Vermittlung

Nach dem Willen von BA-Vorstand Heinrich Alt soll es weniger Ein-Euro-Jobs für Langzeitarbeitslose geben. Stattdessen solle mehr Kraft auf die Vermittlung in den ersten Arbeitsmarkt verwendet werden. Auch über einen zweiten "sozialen" Arbeitsmarkt werde nachgedacht.
"Im Aufschwung müssen wir alle unsere Kräfte auf eine Vermittlung in den ersten Arbeitsmarkt konzentrieren", sagte der Vorstand der Bundesagentur für Arbeit (BA), Heinrich Alt, der Tageszeitung "Die Welt". "Die Zahl der Ein-Euro-Jobs wird künftig heruntergefahren", lautet sein erster Ansatzpunkt.

Trainingszentren für Langzeitarbeitslose

Alt plädiert für Trainingszentren nach niederländischem Vorbild für Langzeitarbeitslose. Dort erhielten sie bessere Unterstützung bei Bewerbungen, werden weitergebildet oder arbeiten in öffentlichen Arbeitsgelegenheiten. Dies sei zudem eine wirksame Bekämpfung der Schwarzarbeit unter Hartz-IV-Empfängern.

Der zweite "soziale" Arbeitsmarkt

Für Langzeitarbeitslose, die eine Chance mehr auf eine reguläre Stelle haben, sollte es einen zweiten "sozialen" Arbeitsmarkt geben. "Viele Menschen wären glücklich über eine einfache Tätigkeit", meint Alt und stellt sich einen Einsatz in staatlich geförderten Integrationsbetrieben nach dem Beispiel der Behindertenwerkstätten vor. (kat / dpa)
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Nach dem Willen von BA-Vorstand Heinrich Alt soll es weniger Ein-Euro-Jobs für Langzeitarbeitslose geben. Stattdessen solle mehr Kraft auf die Vermittlung in den ersten Arbeitsmarkt verwendet werden. Auch über einen zweiten "sozialen" Arbeitsmarkt werde nachgedacht.
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