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22. Januar 2010, 14:07 Uhr
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Kino

“Avatar” gerät in die Kritik

"Avatar", der erfolgreichste Film 2009, gerät zunehmend in die Kritik. Nach Ansicht seiner Kritiker vereint das 3D-Epos so ziemlich alles, was man falsch machen kann. Der Kinofilm sei antidemokratisch, rassistisch, frauenfeindlich und diffamiere das Christentum.
"Avatar" gerät in die Kritik
Quelle: © 2009 Twentieth Century Fox
"Avatar", der weltweit reihenweise an den Kinokassen Rekorde bricht, sei zudem zu freizügig und verführe Kinder dazu zu Rauchen. Auch sei die Story geklaut und gar nicht so brandneu, wie alle behaupten. Die Kritik an "Avatar-Aufbruch nach Pandora" war anfänglich kaum zu hören. Mit der Bemerkung im Internet, ob jemand gesehen habe, dass bei einer der Ausserirdischen eine Brustwarze zu sehen war, brachte die Kritik ins Rollen.

Die Kritik an "Avatar" wurde lauter, als auch Feministen als frauenfeindlich brandmarkten, weil die männlichen Körper der Ausserirdischen viel schöner gestaltet seien, als der der weiblichen. Auch Protestanten aus den USA erklärten, dass "Avatar" den Kapitalismus und das Christentum diffamiere. Die Religion der Naturvölker würde über den Monotheismus gestellt.

"Avatar": Kritik von allen Seiten

"Avatar" wird aus dem konservativen Lager gar als "antiamerikanisch" kritisiert. Auf dem Nachrichtenportal "bighollywood" wurde "Avatar" als "grosse, dumpfe, Amerika hassende, politisch korrekte Fantasy" bezeichnet. Auch der renommierte Kommentator und frühere Clinton-Vertraute Joe Klein scheibt in "Time", dass er die Kritik an dem 3D-Epos verstehen könne: "Die Amerikaner sind durchweg die Bösen und die anderen sind ausnahmslos gut."

Regisseur James Cameron könnte in Russland die Verhaftung drohen, zumindest wenn es nach einigen Kommunisten geht. Diese sind der Meinung, dass Handlung und Figuren des Kinofilms aus dem Roman "Die Unruhe" des sowjetischen Autors Boris Strugazki gestohlen seien. (bha / dpa)
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"Avatar", der erfolgreichste Film 2009, gerät zunehmend in die Kritik. Nach Ansicht seiner Kritiker vereint das 3D-Epos so ziemlich alles, was man falsch machen kann. Der Kinofilm sei antidemokratisch, rassistisch, frauenfeindlich und diffamiere das Christentum.
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