Zudem ermittelt der Generalbundesanwalt gemeinsam mit dem Bundeskriminalamt (BKA) und der Berliner Polizei wegen versuchter gemeinschaftlicher besonders schwerer Brandstiftung.
"wann und wo wir zuschlagen bestimmen wir"
Wie die Polizei mittlerweile bestätigt hat, wurde in der Nacht zum Mittwoch ein von "autonomen gruppen" unterzeichnetes Bekennerschreiben zu dem Brandanschlag veröffentlicht. Darin heißt es, man hätte "verdammt gute gründe, mal so richtig auf den putz zu hauen denn an der beschissenheit der herrschenden verhältnisse hat sich überhaupt nichts geändert: mieterhöhung verdrängung lohnkürzung arbeitslosigkeit".
Neben Hinweisen auf die Räumung des alternativen Wohnprojekts Liebig 14 und auf den 1. Mai wurde auch erklärt, warum gerade diese Polizeiwache attackiert wurde: "von dieser wache werden die einsätze gefahren um den reibungslosen ablauf von kommerz und profitmaximierung im friedrichshainer kiez zu sichern." Weitere Anschläge sind wohl nicht auszuschließen, denn: "wann und wo wir zuschlagen bestimmen wir!".
Gebäudereiniger rettet sich in letzter Sekunde
Am Montagmorgen hatten mehrere vermummte Personen die Polizeiwache des Abschnitts 51 in der Wedekindstraße mit Brandsätzen und Steinen beworfen. Dabei fing eine Tür im Eingangsbereich Feuer, ein 27-jähriger Gebäudereiniger konnte sich gerade noch in Sicherheit bringen. Aufgrund der erheblichen Schwere des Attentats und der Gefährdung eines Menschenlebens hat der Generalbundesanwalt die Ermittlungen übernommen.
(fbw)

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