Zunächst wird Westerwelle jedoch die Holocaust-Gedenkstätte Jad Vaschem besuchen. Bei den Gesprächen mit Peres und Netanjahu werde voraussichtlich der Stillstand der Friedensprozesses im Nahen Osten und das iranische Atomprogramm im Vordergrund stehen. Der Besuch dient ausserdem der Vorbereitung einer gemeinsamen Kabinettssitzung von deutscher und israelischer Regierung Ende November in Berlin.
Westerwelle in Israel: Möllemanns Schatten
Die FDP hat nach den umstrittenen Äusserungen und der anti-israelischen Kampagne von Westerwelles damaligem Stellvertreter Jürgen Möllemann 2002 immer noch einen schweren Stand in Israel. Bei seinem letzten Besuch hatte Westerwelle sich vehement von den Äusserungen Möllemanns distanzieren müssen. Der Generalsekretär des Zentralrates der Juden in Deutschland, Stephan J. Kramer, erwartet von Westerwelle nun eine klarere Positionierung unter anderem in der Frage nach möglichen Sanktionen gegen den Iran. Die Liberalen hätten sich in diesem Zusammenhang bislang "sehr bedeckt gehalten" sagte Kramer gegenüber der "Passauer Neuen Presse".
(fgr / dpa)

Keine Kommentare
Drucken
Versenden


zum Bildarchiv

mehr Schlagzeilen





Kommentar schreiben