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1. November 2008, 17:05 Uhr
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Finanzfonds

Audi-Chef gegen Staatshilfen für die Autoindustrie

Trotz Werbens der Bundeskanzlerin sind manche Vorstände gegen die Finanzhilfe des Bundes. Darunter Audi-Vorstandschef Rupert Stadler. Die Deutsche Automobil-Industrie brauche keine staatliche Hilfe, so Stadler.
"Grundsätzlich brauchen wir keine Subventionen, auch keine Kredite, weil wir unsere Investitionen aus eigener Kraft finanzieren können.", sagte der Audi-Chef Rupert Stadler gegenüber der Zeitschrift "Automobilwoche".

Jedoch gäbe es eine Wettbewerbsverzerrung, so Stadler, da die US-amerikanische Autoindustrie Finanzhilfen erhalten habe. Aus diesem Grund forderte er Investionsnanreize sowie eine Zuschuss für Forschung und Entwicklung künftiger Technologien.

Auch trotz der momentanen Konjunkturprobleme der Autoindustrie, halte Audi, so Stadler, an ihren Zielen fest: bis 2015 die erfolgreichste Premiummarke zu werden.  

Dennoch bestehe auch die Gefahr, dass Audi ebenfalls in den Abwärtsstrudel gezogen werden könnte. "Ich gehöre nicht zu den Berufspessimisten", sagte er, "aber dass wir uns auf unruhige Zeiten vorbereiten müssen, ist keine Frage". (dav / dpa)
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